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Gesundheitsrisiken

Die Hausstaubmilbe selbst ist nach derzeitigen Wissensstand für den Menschen nicht schädlich. Das 200-fache Ihres Körpergewichtes produziert die Milbe im Laufe ihres Lebens an Exkrementen (Milbenkot), die zunächst in kleinen schleimbedeckten Kügelchen an Textilienfasern kleben bleiben und später zu pulverförmigen Feinstaub zerfallen. Dieser Milbenkot enthält das allergieauslösende Allergen Guanin. Für Hausstauballergiker, genauer gesagt Milbenkot-Allergiker, ist der ständige Kontakt mit dem Milbenkot aus der Matratze eine ernstzunehmende Gesundheitsgefahr. 

Die äußeren Anzeichen dieser Beschwerden sind:

Ein Allergieschock mit Atemnot bis zum Atemstillstand sind die Extreme. Oft hat der Organismus jahrelang den Milbenkot toleriert – und wie aus heiterem Himmel reagiert er plötzlich allergisch dagegen. Das Fatale daran ist, dass eine einmal entstandene Allergie gegen einen bestimmten Stoff lebenslang bestehen bleibt. Das heißt, jeder erneute Kontakt von Hausstauballergikern mit Milbenkot wird Allergiebeschwerden verursachen.